Die Farbe des Weines
Weißweine sind weißlich bis hin zu gelbbraun. Charakteristisch ist sein hoher Säure Anteil und seine grünschimmernde Farbe. Wenn die Farbe dunkelgelber bis Gold ist, so spricht das dafür, dass der Wein schwer und alkoholreich ist. Die Rebsorten spielen bei der Farbgebung allerdings auch eine wichtige Rolle.
Rosé- und Rotweine haben ein Farbspektrum von hellrosa bis nahezu schwarz. Beim Rotwein ist ebenfalls die Rebsorte für die Intensität der Farbe verantwortlich. Beispielsweise ist der Spätburgunder gegenüber einem Dornfelder deutlich weniger intensiv in der Farbgebung. Eine Faustregel besagt: Je dunkler die Farbe, desto schwerer ist der Wein. Beim Rosé bestimmt die Länge des Maischekontaktes die finale Farbe des Weines.
Das Aroma im Wein
Primäraromen sind in den Trauben bereits enthalten. Durch Wetter, Bode, Klima, Ertragsmenge und Reifezustand werden die Aromen jedoch beeinflusst.
Sekundäraromen sind jene, die beim Verarbeitungsprozess entstehen. Hier spielt der Maischezustand, Gerätetemperatur oder die Lagerung eine wichtige Rolle.
Tertiäraromen bilden sich zum Schluss während der Lagerung aus. Hieran kann ein Wein Experte erkennen, ob der Wein in einem Holzfass oder in einem Stahltank gereift ist.
Reben Erziehung
Bei der Spaliererziehung werden die Reben an Drähten entlang geführt und regelmäßig geschnitten. Dadurch können Wuchs, Ertrag und Qualität gezielt gesteuert werden. Diese Erziehungsform ist im modernen Weinbau weit verbreitet.
Beim Minimalschnitt wird auf den jährlichen, intensiven Rebschnitt weitgehend verzichtet. Die Reben wachsen freier, wodurch der Arbeitsaufwand sinkt und die Pflanzen oft robuster werden. Gleichzeitig entstehen meist höhere Erträge mit kleineren Trauben und Beeren.