Juni

 

Die Arbeit in den Weinbergen nimmt zu. Es muss regelmäßig gespritzt werden, damit der Krankheitsdruck nicht zu hoch wird und die Pflanzen gesund bleiben. Am besten eignen sich dafür die Randbereiche des Tages, da hier die Bedingungen am besten sind. Damit das Mittel gut und auch da wirkt, wo es wirken soll, sollte es windstill, trocken und auch nicht zu warm sein.

Außerdem wachsen die Reben im Minimalschnitt in rasantem Tempo. Darum ist es wichtig regelmäßig die Reben zu schneiden. Außerdem müssen die Gassen weiter befahrbar bleiben, weswegen auch ein regelmäßiges Mulchen nötig ist. Wir lassen dabei jede zweite Gasse aus, damit sich der Boden an dieser Stelle besser erholen kann. Das hat vor allem den Vorteil, dass sich Insekten dort wohlfühlen, die für die Befruchtung und Bekämpfung mancher Schädlinge hilfreich sind und Regenwasser besser aufgenommen und gespeichert werden kann.  Das Heften ist in den letzten Zügen, da sich das Wachstum aktuell auf einem Hoch befindet. 

Nicht zuletzt, kommen die ersten Kirschen, die nun morgens regelmäßig gepflückt werden, damit sie möglichst schnell bei uns im Stand liegen.